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Marathon = 4 2 1 9 5 m – Der Weg ist das Ziel
Es gab vor zwei Jahren eine Idee, die zuerst unglaublich klang und dann doch letztendlich 9 Läufer zu einer Laufgruppe
formte, die den Spass am Laufen gesucht und gefunden hatte.
Am Sonntag, den 26. April 2009 brachen Mühlbacher und Frankenberger Lauffreunde, 4 Frauen und 5 Männer sowie ihr Trainer
Heiko Heilmann zu diesem grossen Abenteuer auf.
Nach 1½-jähriger Vorbereitungszeit, verbunden mit Krafteinheiten im Winter und 10wöchigem Intensivtraining stand unser
Ziel fest. Der 12. RENTA Oberelbe-Marathon Dresden. Pünktlich fand sich die eingeschworene Laufgruppe am Start in Königstein ein. Mit einer Stunde Verzögerung schickte der Starter das Läuferfeld um 10.20 Uhr bei herrlichem
Sonnenschein und vor der malerischen Kulisse der Sächsischen Schweiz auf die Strecke. Vorbei an der Festung Königstein, dem Kurort Rathen und der Bastei liefen wir in Richtung Pirna als Zwischenstation.
Die Sonne verlangte uns alles ab, denn bei diesen sommerlichen Temperaturen half uns eigentlich nur der Wind, der für ein wenig Abkühlung sorgte. Nach Pirna öffnete sich das Elbtal und man konnte den Fernsehturm Dresdens sehen. Er war noch weit, aber doch der Lichtblick am Horizont – Dresden - kam immer näher. Schon im Vorfeld bei den sonntäglichen Lauftreffs und den unzähligen Trainingskilometern hiess es, wenn wir erst beim Blauen Wunder sind, dann gibt’s kein aufhalten mehr. So einfach wie es jetzt klingt, war es für die 7 Neulinge ganz bestimmt nicht. Aber es kam das „Blaue Wunder“ und man wusste, es ist nicht mehr weit. Doch gerade diese letzten Kilometer sollten es in sich haben, denn das „schöne“ Kopfsteinpflaster forderte unsere letzten Kräfte. Mancher wurde immer schneller, andere plagten Krämpfe, aber alle waren dicht dran an dem, an unserem Ziel - das Heinz-Steyer-Stadion Dresden. Alle der Gruppe schafften es. Einige konnten sogar den Weg gemeinsam bestreiten. Die Männer kamen in Zeiten zwischen 3 Stunden und 47 bis 57 Minuten ins Ziel. Die 4 Frauen schafften es in 5 Stunden und 16 bis 37 Minuten. Überglücklich und geschafft zugleich, es herrschte ein Jubel und überschwengliche Ausgelassenheit, als auch die Letzte über die Ziellinie kam. Die 9 Marathonis versammelten sich um ihren Trainer und alle stellten fest: Jeder läuft für sich und dennoch ist man nie allein. Auf die Frage, wie geht es weiter, konnten wir auch beim abendlichen Ausklang beim Fritz im Sportlokal noch keine endgültige Antwort finden. Eines bleibt auf jeden Fall, der Wunsch und der feste Wille sich weiter zum Laufen zu treffen, denn viel zu schön war die Zeit in der Vorbereitung.
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